Wohnen im "Haus am Tremser Teich"
und
arbeiten im "Hilfswerk blinder Handwerker"

Blind sein heißt nicht, nichts können!


Knapp ein Drittel der Bewohner des Haus am Tremser Teich sind im HbH tagsüber berufstätig. Die blinden und sehbehinderten Menschen sind stolz darauf, dass es ihnen möglich ist eine hochwertige Qualität für alle hergestellten Produkte zu erzielen. Auf Wunsch werden Frottierwaren mit dem persönlichen Monogramm oder anderen Symbolen bestickt. Die Waren sind für Händler und Endverbraucher erhältlich. Besuchen Sie doch mal die Internetseite auf der Sie sich über das vielfältige Angebot ausreichend informieren können. Wenn Sie Zeit und Lust haben führen Mitarbeiter Sie (nach vorheriger telefonischer Anfrage) gern auch mal durch die Produktion. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich von der Vielzahl und guten Qualität der Produkte überzeugen. Selbstverständlich können Sie in der Memelstraße 6 in 23554 Lübeck während der Öffnungszeiten Besen, Bürsten und Webwaren käuflich erwerben.
www.hilfswerk-blinder-handwerker.de

Etwas aus der Geschichte des HbH (Hilfswerk blinder Handwerker) geplaudert:


In Deutschland waren fleißige Hände dabei, die Schäden des 2. Weltkrieges zu beseitigen. Eine der wichtigsten Aufgaben war die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies galt auch für blinde Menschen, die entweder durch Verletzung erblindet, oder geburtsblind waren. Im Mai 1950 wurde der Verein "Hilfswerk blinder Handwerker" gegründet. Mitbegründer des Vereins waren Walter Ahrens, Otto Karkutsch, Frh. v. Massenbach und Dr. Bruno Geisler, der das HbH bis 1972 als geschäftsführender Vorsitzender leitete.

Wie bei jedem Neuanfang, gab es auch im HbH einige Probleme. So mussten die Handwerker anfangs von ihren Wohnorten im Umkreis mit dem LKW nach Lübeck gefahren werden. Doch das ehrgeizige Wohnungsprogramm des Schleswig-Holsteinischen Blindenvereins verbesserte die Situation. In unmittelbarer Nähe des "Tremser Teiches" entstanden zunächst Siedlungshäuser, in denen ein Teil der Belegschaft des HbH eine neue Heimat fand. Im selben Jahr (1951) wurde auch das Blindenheim fertiggestellt. Von nun an waren die Wege von der eigenen Wohnung zur Arbeitsstätte nur kurz und unsere blinden Mitarbeiter konnten den Weg selbst meistern. Neben der Bürsten und Besenbinderei kam dann 1954 noch die Weberei hinzu.

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HbH Logo Logo Blindenarbeit
Logo des Hilfswerk blinder Handwerker und das Symbol für Blindenarbeit

Bürstenzieher im HbH

Bürstenzieher im HbH

Ansicht Weberei

Die Weberei